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Geschichte unserer Almen

Die Gröbminger Almen

KÖNIGREICHALM – erste Nennung 1468, Funde von bronze- und römerzeitlicher Besiedlung

Von der Gründung einer Alm bis zur ersten urkund­lichen Nennung können Jahr­hunderte, ja sogar Jahr­tausende vergehen. Dies liegt einerseits daran, dass die Anfänge bis in vorge­schicht­liche schrift­lose Zeiten zurück­reichen, anderer­seits daran, dass frühe Urkunden verloren­gegangen sind. Um die ersten Spuren einer Almbe­wirt­schaft­ung nach­weisen zu können, müssen daher neben Geschichte und Volkskunde Archäologie, Natur­wissen­schaften, Geodäsie und Dokumen­tation heran­gezogen werden.

Die ANISA, Verein für alpine Forschung, dokumentiert und erforscht die Gröbminger Almen seit 1980. Dabei gelang es nachzu­weisen, dass die Almwirt­schaft dort nicht nur seit dem Frühmittel­alter betrieben wird, sondern bereits in der späten Römerzeit und in der Bronzezeit blühte.

1760

Brandlalm: 2 Rechte, 85 Rinder
Kamm/Kampalm (mit Rassenbachalm/St. Martin): 38 Rinder
Königreichalm: 2 Rechte, 66 Rinder
Neubergalm: 7 Rechte, 102 Rinder
Stoderalm: 140 Rinder
Viehbergalm: 8 Rechte, 239 Rinder
Wiesalm: 2 Rechte, 50 Rinder

Quelle: Wald-Tamus XVII, 1760

1843

G. Göth gibt für die oben genannten Almen Auftriebs­rechte für 400 Rinder an.

1930

Brandalm: 41 Kuheinheiten
Kamm/Kampalm (mit Rassen­bachalm, St. Martin): 41 Kuheinheiten
Königreichalm: 24 Kuheinheiten
Neubergalm: 25 Kuheinheiten
Stoderalm: 40 Kuheinheiten
Viehbergalm: 79 Kuheinheiten
Wiesalm: 16 Kuheinheiten

Quelle: F. Schneiter, Statistik und Hebung der steirischen Almwirtschaft, Graz 1930

Alle Beiträge & Bilder von Franz Mandl / ANISA.

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